Studenten des Juristischen Institutes der Sibirischen Föderalen Universität sind die Sieger der nationalen Vorrunde vom Philip C. Jessup International Law Moot Court Competition! (ein rennomierter Moot Court im Bereich des Völkerrechts)

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Die österreichische Prinzessin und andere Teilnehmer der Sommerschule des juristischen Instituts tauschen ihre Eindrücke aus

Vom 6. bis 18. August 2019 fand im juristischen Institut der Sibirischen Föderalen Universität in Krasnojarsk die 22. internationale Sommerschule statt, deren Teilnehmer 60 Studenten aus Hochschulen in Deutschland, Österreich und Russland waren.

Einer der Teilnehmerinnen der Schule war die österreichische Prinzessin Carla Maria Löwenstein. Sie teilte ihre Eindrücke mit und lobte die Organisation der internationalen Sommerrechtsschule. Darüber hinaus stellte sie fest, dass die Sommerschule nicht nur auf die Verbesserung eigenen rechtlichen Kompetenzen, sondern auch auf die internationale Kommunikation positiv wirkt.

 

Aus dem Interview mit Carla:

Ich bin Studentin des dritten Studienganges an der Universität Passau. Unsere Universität hat eine langjährige Partnerschaft mit der Sibirischen Föderalen Universität in Krasnojarsk. Eines Tages im Winter kam zu uns in die Vorlesung ein Vertreter der Sibirischen Föderalen Universität mit der Präsentation der Sommerschule, die jährlich schon 20 Jahre stattfindet. Ich war damals sehr interessiert, weil ich mich für das russische Recht interessiere. Ich lerne Russisch von der Schule, und obwohl ich keine konkreten Pläne habe, schließe ich nicht aus, dass mein Beruf mit diesem Land verbunden sein wird.

Am attraktivsten ist hier das Studium des russischen Rechts in russischer Sprache. Ich sehe, wie stark mein Sprachniveau in letzten zwei Wochen gestiegen ist. Außerdem bin ich sehr zufrieden mit der Organisation und dem Inhalt der Schulungen. Es ist erstaunlich, dass wir in so kurzer Zeit die Hauptrichtungen und die Basis beherrschen konnten. Ohne detaillierte Erörterung der Fragen, aber dennoch.

Jetzt denke ich darüber nach, ins juristische Institut der Sibirischen Föderalen Universität wieder zu kommen und hier ein ganzes Semester zu studieren. Das liegt auch daran, dass mir die Dozenten und Lehrkräfte sehr gut gefallen haben. Sie sind immer offen, bereit, die Fragen zu beantworten und zusammenzuarbeiten.

Es ist wichtig zu bemerken, dass meine Erwartungen ganz anders waren. Krasnojarsk ist nicht das touristische Zentrum des Russlands. Europäer neigen dazu, in der Regel nach St. Petersburg oder Moskau zu fahren. Das geografische Zentrum von Russland zu sehen, war eine zusätzliche Motivation für mich. Ich war von Gastfreundschaft der Krasnojarsker Bewohner total überrascht.

 

Im Rahmen der Sommerschule konnten ausländische Studenten das Leben in der Region Krasnojarsk kennenlernen, die geografisch ganz in der Mitte Russlands liegt, eigene Vorstellung von den wichtigsten russischen Rechtsgebieten und der Lehrmethode machen, von den Grundlagen der russischen Sprache und der russischen Kultur Kenntnis erlangen. Die Schule fand in drei Sprachen statt: Russisch, Englisch und Deutsch. Außerdem war das Studium auch in drei Abteilungen unterteilt: Grundlagen des Russischen Rechts für deutsche Studenten, Deutsches Recht für russische Studenten, Energierecht für russische und ausländische Studenten.

„Ich möchte mein Leben mit der russischen Jurisprudenz verbinden und mein Masterstudium in Russland machen, deshalb habe ich die Entscheidung getroffen, dieses Land zuerst näher kennenzulernen. Ich war positiv überrascht, dass wir trotz der kurzen Zeit große Stoffe bekamen und ziemlich viel lernen mussten“, —  betonte Franziska Steinwarder, die Studentin der Universität Passau.

Neben dem Hauptbildungsprogramm hatten die Studenten der internationalen Sommerrechtsschule ein umfangreiches Kulturprogramm, das die Ausflüge in Krasnojarsk, eine Schifffahrt durch den Jenissei, einen Besuch des Nationalparks Stolby und andere Sehenswürdigkeiten von Krasnojarsk beinhaltete.

Die Studentin der internationalen Sommerrechtsschule, Hannah Brandt, teilte ihre Eindrücke mit: „Jetzt studiere ich Sozialpolitik in Frankreich. Die Entscheidung, nach Krasnojarsk zu kommen, wurde nicht spontan getroffen, ich suchte lange nach verschiedenen Sommerprogrammen, die Universitäten anbieten. Ich habe gerade Krasnojarsk ausgewählt, weil ich es in Bezug auf die pädagogische Komponente und in Bezug auf das kulturelle Programm sehr gut organisiert fand. Es hat mir gefallen, dass wir russisches Recht studiert haben, weil an meiner Universität dieses Thema nur beiläufig studiert wird. Es ist schön, dass man aus persönlichen Erfahrungen die kulturellen Besonderheiten der Region erleben kann. Während dieser Zeit habe ich meine Vorstellung von Sibirien völlig geändert , ich fühle mich hier wie zu Hause und, auch nur auf der Straße zu Fuß, fühle die Gastfreundschaft, die von den Menschen kommt. Wenn ich nach Hause komme, werde ich meinen Eltern unbedingt von Sibirien erzählen, und vielleicht lassen sie mich für einen längeren Zeitraum nach Krasnojarsk, um mein Masterstudium hier zu machen.“

Übersetzung: Anastasia Blintsova, Maria Luschtschaewa, Julia Smelianetz

Redaktion: Anastasia Kondratenko